Roman.

Erstausgabe

€ 19,50 [D]

245 Seiten, Geb.

ISBN 3-627- 00081-1


 

Alex kehrt in seine Heimatstadt zurück, in der sich vier Jahre zuvor etwas Grauenvolles ereignet hat: Der Außenseiter Alfred Oxenberger, genannt Ox, erschoß am ersten Schultag nach den Sommerferien im Drogenrausch acht Mitschüler mit einem gestohlenen Gewehr.

Alex besaß damals den Mut, sich Ox entgegenzustellen und ihm die Pumpgun abzunehmen, sonst wäre alles noch schlimmer gekommen. Dafür wurde er als Held gefeiert. Doch die Öffentlichkeit hat nie die ganze Wahrheit erfahren. Woher stammte die Waffe und welche diabolische Rolle spielte Alex' Klassenkamerad Pauly?

Der Roman rollt Schritt für Schritt die damaligen Ereignisse wieder auf. Was waren die Ursachen des brutalen Schulhofmassakers?

Von Schuldgefühlen getrieben will Alex sich zunächst zu seiner Verantwortung bekennen, dann aber vor allem Pauly fertigmachen, den Drahtzieher, der Ox benutzt hat, um die eigenen Mordphantasien in die Tat umzusetzen.

Auf seinem Rachefeldzug verliert Alex zunehmend die Wirklichkeit und sich selbst aus dem Blick, und auch Do, seine große Liebe, vermag ihn nicht mehr aufzuhalten.


Mit Feingefühl für die psychologischen Hintergründe schildert Marc Höpfner in seinem Roman eine neue Generation, der durch das Aufwachsen in einer immer virtuelleren Welt die traditionelle Wahrnehmung der Realität verlorengegangen ist. Sie kommt mit ihrem wirklichen Leben nicht zurecht und will es schließlich vernichten, und zwar total und apokalyptisch.